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Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Über mich

1968 in Mannheim geboren bin ich die ersten Jahre im Jungbusch aufgewachsen. Später sind wir nach Ilvesheim umgezogen, nach dem sich meine Eltern - mein Vater war Maschinenschlosser bei BBC, meine Mutter Verkäuferin - ihren Traum vom Reihenhaus erfüllen konnten. Erstes Taschengeld verdienten sich mein Bruder und ich in dem wir unserer Mutter manchmal nach der Schule beim Einräumen der Verkaufsregale halfen.

Während mein Bruder bei BBC zum Maschinenschlosser ausgebildet wurde, besuchte ich die Feudenheim-Realschule. Dort lernte ich auch meine spätere Frau kennen.

Abschluss der Banklehre – bei der ich als Jugendvertreter erste politische Erfahrungen sammelte – wurde ich auf der Vogelstang Kundenberater der damaligen Stadtsparkasse Mannheim. Der Entschluss das Abitur auf dem 2. Bildungsweg am Kolleg am KFG nach zu holen eröffnete mir nebenbei die Gelegenheit zur Politik als Schülervertreter.

Daneben informierte ich mich erstmals auch parteipolitisch. Bei den Jusos in der SPD fand ich meine politische Heimat und die Plattform um meiner Leidenschaft für Politik nach zu gehen und politisch mit anzupacken.

1990 begann ich mein Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität Mannheim und fand eine Studentenbude in Wallstadt. Ein Jahr später ermöglichte mir ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, dass ich mit meiner Frau nach Friedrichsfeld in eine gemeinsame Wohnung der Gartenstadtgenossenschaft umziehen konnte.

Politisch ging es 1992 weiter mit dem Juso-Kreisvorsitz. Schwerpunkte waren damals das Asylrecht, die Abfallpolitik, die „Autofreie Innenstadt“ oder die Organisation von Kleidersammlungen für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ex-Jugoslawien.

1994 erfüllte ich mir einen Traum und verbrachte zwei Studiensemester in Dublin. Irland hatte mich und meine Frau bereits 1986 während einer Jugendfreizeit der evangelischen Jugend Vogelstang fasziniert. Seitdem sind wir oft zum Campen in Großbritannien oder Irland. Campen wurde - unterstützt durch den eigenen Campingbus - zur großen Leidenschaft der Familie.

Im Anschluss an das Studium arbeitete ich als Jugendsekretär bei der Gewerkschaft ÖTV. Parallel dazu promovierte ich zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mannheim. Beruflich stand im Jahr 2000 der Wechsel ins Referat für europäische und internationale Politik der ÖTV an, eine Tätigkeit, die mich oft ins Ausland führte.

Mit der Gründung von VER.DI wurde 2002 die Verlegung der Hauptverwaltung und damit meines Arbeitsplatzes nach Berlin beschlossen. Meine Frau und ich wollten Mannheim nicht den Rücken kehren, zumal unsere beiden Jungs 1997 und 1999 hier geboren sind und wir uns in Mannheim tief verwurzelt fühlen. Pendeln zwischen Berlin und Mannheim kam nicht in Frage, denn die Belastung für die Familie wäre zu groß gewesen und das Wohl der Familie ist letztlich ausschlaggebend.

Bei der kaufmännischen Max-Hachenburg-Schule, bei der ich eigentlich nur meine Promotion beenden wollte, ergriff ich dann die Möglichkeit als Referendar tätig zu werden. Damals stellte ich fest, dass es als Berufschullehrer richtig Freude machen kann.

 

Es gibt mir sehr viel junge Menschen auf ihrem eigenen Weg ins Berufsleben fördern und unterstützen zu können. An der Berufschule erlebte ich aber auch täglich, wie wichtig es ist, dass gerade schwache Schüler ausreichend Unterstützung erhalten. Leider haben die zahlreichen Kürzungen im baden-württembergischen Schulsystem dazu geführt, dass die Chancen der Schwächeren immer schlechter wurden. Dies war letztlich der Grund, nach meiner Wahl in den Gemeinderat und zum Fraktionsvorsitzenden, mich insbesondere für die Themen Bildung und Jugendarbeit einzusetzen. Grundlegende Initiativen hierfür konnte ich mit dem Programm MAUS (Mannheimer Unterstützungssystem Schule) mit auf die Schiene setzen. Zentral hierfür sind auch das Thema Integration, die Herstellung von Chancengleichheit und die Weichenstellungen in der Wirtschaftspolitik. Es ist meine grundlegende Überzeugung, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund für unsere Gesellschaft ein unverzichtbares Potential darstellen – gerade in einer globalisierten Welt!

Neben der politischen Arbeit ist mir meine Familie sehr wichtig, denn Sie ist für mich der Ruhepool und gibt mir Inspiration und Kraft. Familie zu haben war immer mein Traum, vereinfacht ausgedrückt: Es gibt nichts Schöneres als am Wochenende mit meinen Söhnen kicken zu gehen!

 
 

 

 

       

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