Daniel Born: „Die CDU darf den Spitzenplatz in Sachen frühkindlicher Bildung nicht verspielen“

Veröffentlicht am 29.08.2018 in Landespolitik

Der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, kommentiert die Ergebnisse der Bertelsmann-Studie: „Der Spitzenplatz für Baden-Württemberg bei der Betreuungsquote in Kitas ist erfreulich, besonders wenn man sich den steinigen Weg dorthin nochmal vor Augen führt. Als die SPD 2011 das Kultusministerium übernahm, trug unser Land nach Jahrzehnten unter CDU-Führung noch die rote Laterne in Sachen frühkindliche Bildung. Erst der Pakt für Familien brachte in der letzten Legislatur den Durchbruch, sodass der Ausbau endlich vorangetrieben wurde und mit innovativen Ansätzen wie der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) neue Fachkräfte gewonnen werden konnten.

Diesen Vorsprung darf die CDU nun nicht wieder verspielen – auch weiterhin sind kluge Investitionen in die gute Bildung der Jüngsten notwendig. Die SPD denkt hier im Dreiklang aus mehr Betreuungsplätzen, guter Qualität und dem Einstieg in die Gebührenfreiheit. Die Papiere von Ministerin Eisenmann reichen bei Weitem nicht aus, insbesondere mit Blick auf den Fachkräftemangel. Eine echte Fachkräfteoffensive braucht familienfreundliche Ausbildungsformate in Teilzeit, attraktive Berufsperspektiven für studierte Frühpädagogen, eine bessere Bezahlung und starke Leitungen mit einer deutlichen Entlastung von Verwaltungsaufgaben. Wollen wir die beste Förderung für unsere Kinder, muss die Kita wieder zu einem attraktiven Arbeitsort werden.“

 

 

       

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