Fulst-Blei: „Angesichts der Tatenlosigkeit ist es richtig, dass die Eltern auch bereit sind, vor Gericht zu ziehen"

Veröffentlicht am 15.03.2019 in Landtagsfraktion

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zu der Klageandrohung Freiburger Eltern wegen des großen Unterrichtsausfalls:

„Ministerin Dr. Susanne Eisenmann hat seit drei Jahren das Kultusministerium inne und seither über 1.000 Lehrerstellen gestrichen, aber bis jetzt keine wirksame Lösung gegen den Unterrichtsausfall gefunden. Dass gerade an Gymnasien so viel Unterricht ausfällt, geht eindeutig auf ihre Kappe, denn es sitzen auch dieses Schuljahr wieder über 2.000 ausgebildete Gymnasialehrkräfte ohne Stelle auf der Straße. Diese könnten unverzüglich die Krankheitsreserve verstärken. Aber die grün-schwarze Landesregierung lehnt bislang alle Anträge der SPD auf einen entsprechenden Stellenausbau ab. Wir können nur hoffen, dass sie angesichts der katastrophalen Wasserstandsmeldungen der Eltern zur Besinnung kommt. Es wirkt nur noch hilflos, wie sich Kultusministerin Eisenmann auf vermeintliche Planungsfehler der Vergangenheit beruft, ihre Handlungsspielräume im Hier und Jetzt aber ungenutzt lässt. Angesichts dieser Tatenlosigkeit ist es richtig, dass die Eltern auch bereit sind, vor Gericht zu ziehen - für Grün-Schwarz ist diese Drohung an sich schon eine Blamage.“

 

 

       

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