Die SPD unterstützt die Pläne zur Regionalen Schulentwicklung, die gestern von Kultusminister Andreas Stoch im Landtag vorgetragen wurden. Vorgabe für bestehende Schulen bleibt das Erreichen der Mindestzahl von 16 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Sobald diese unterschritten ist greift das heute vorgestellte Verfahren einer Regionalen Schulentwicklung. Aus meiner Sicht ist klar, dass wir nicht alle Kleinschulen auf Dauer erhalten können. Allerdings haben wir uns insbesondere für den ländlichen Raum eingesetzt. Für diese ist die Gemeinschaftsschule die große Chance alle Abschlüsse vor Ort zu erhalten. Es wäre bildungspolitisch fahrlässig ad hoc die Existenz von über 800 Schulen in Frage zu stellen. Gleichwohl bieten die unterschiedlichen Zugangswege für eine Regionale Schulentwicklung auch den kleineren Schulen und deren Gemeinden die Möglichkeit sich in den kommenden Jahren mit der zukünftigen Ausrichtung zu befassen. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern nehmen wir an dieser Stelle das Heft endlich in die Hand.
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