Auf Einladung des Bundes der Selbständigen diskutierten alle Landtagskandidaten des Wahlkreises Mannheim Nord die drängendsten Problem der Mittelständler und des anwesenden Publikums.
Auf Einladung des Bundes der Selbständigen diskutierten alle Landtagskandidaten des Wahlkreises Mannheim Nord die drängendsten Problem der Mittelständler und des anwesenden Publikums.
Ganz oben stand dabei das Thema Bildung. Denn viele Ausbildungsbetriebe klagen über die mangelhafte Einstellung und die ungenügenden Fähigkeiten der heutigen Auszubildenden.
Die Diskussion erlaubte meiner Meinung nach nur zwei Schlüsse. Erstens: Die schwarz-gelbe Schulpolitik über die letzten Jahre ist von großen Versäumnissen gekennzeichnet. Denn das Kultusministerium kürzte Ausgaben durch das Streichen von Förderstunden, gerade für Schüler, die mehr individueller Förderung bedurften. Das ist mit der Hauptgrund für die Initiierung des Mannheimer Unterstützungssystem Schule (MAUS) gewesen. Hier zahlt die Stadt inzwischen 13.000 Unterrichtsstunden an elf Schulen im gesamten Stadtgebiet. Eigentlich eine Aufgabe des Landes. Zweitens: Die großen inhaltlichen Differenzen zwischen CDU und SPD in der Bildungspolitik. Dies betrifft zum einem die Pläne für eine weitere Gesamschule in Mannheim. Seit Jahren möchte die SPD in Übereinstimmung mit der Verwaltung in Person von Frau Bürgermeisterin Warminski-Leitheußer und den Eltern eine zweite Gesamtschule eröffnen. Diese Pläne werden aber immer wieder von Kultusministerin Schick blockiert. Zum anderen traten die unterschiedlichen politischen Auffassungen bei der Hochschulpolitik hervor. Die CDU möchte hier die Hochschulgebühren beibehalten. Dagegen ist für mich ganz klar, dass die Studiengebühren so schnell wie möglich abgeschafft werden müssen. Denn der Bildungserfolg kann und darf nicht an der Größe des Geldbeutels der Eltern hängen.