Daniel Born: „Möglichkeiten der erweiterten Notbetreuung sind noch nicht ausgeschöpft“

Veröffentlicht am 20.04.2020 in Landespolitik

Der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, begrüßt die Erweiterung der Notbetreuung, vermisst dabei jedoch eine Perspektive für alle Familien im Land:

„Für viele Familien wird mit Beginn der kommenden Woche hoffentlich wieder ein Stück Normalität in den Alltag zurückkehren, wenn mehr Kinder in die erweiterte Notbetreuung aufgenommen werden. Mit der nun getroffenen Regelung wird es aber vereinzelt zu Platzproblemen in den Kitas kommen. Warum können die Kommunen hier nicht pragmatisch reagieren und betroffene Kinder benachbarten Einrichtungen zuteilen? Die erweiterte Notbetreuung der Kultusministerin sieht diese Hilfestellung für die Kommunen nicht vor. Dies muss Frau Eisenmann schleunigst korrigieren.

Was bei der Neuregelung zudem fehlt, ist eine Perspektive für alle Familien. Hier muss die Kultusministerin so schnell wie möglich ein Konzept ausarbeiten, wann und wie aus der Notbetreuung eine unter Hygieneschutzvorgaben organisierte Betreuung für alle Kinder möglich ist.“

 

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