Kürzungspläne der Kultusministerin gefährden Mannheimer Bildungsziele

Veröffentlicht am 20.10.2016 in Kreistagsfraktion

SPD: "Keine Kürzung Kinder - Jugend - Bildung!"

         „Keine Einführung von Studiengebühren!“  

„Das ist ein dreifacher Offenbarungseid für Grün-Schwarz und Ministerin Eisenmann“, so reagiert der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Dr. Stefan Fulst-Blei auf die Ankündigung von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) den Ausbau der Ganztagsschulen, der Inklusion und des Informatikunterrichts  zu stoppen.

 

Dieser Plan ist ein Schlag für alle Kommunen. Für Mannheims Pläne, das Angebot an Ganztagsschulen weiter auszubauen und die bereits getätigten Investitionen in den Umbau der Schulen droht die Verlässlichkeit des Landes abhanden zu kommen. Aktuell wurde erst der Ausbau von drei Grundschulen zur Ganztagsschule beschlossen. Die Stadt unterstützt aus Gründen der pädagogischen Qualität und der Verlässlichkeit für Eltern die Schulen mit zusätzlichen Erzieherinnenstunden.Die SPD-Mannheim mahnt Zuverlässigkeit seitens der Landesregierung an.

 

Auch bei der Inklusion behinderter Kinder in den Regelunterricht brauchen wir weiter mehr Lehrerstellen, insbesondere für die angestrebte Umsetzung des 2-Pädagogen-Prinzips. Dies haben uns viele betroffene Mannheimer Schulen in den letzten Wochen immer wieder bestätigt.

 

„Am Ausbau des Informatikunterrichts zu sparen, bedeutet die Zukunftschancen unserer Kinder im digitalen Zeitalter zu verschlechtern und widerspricht auch der Forderung von Industrie und Handwerk in Mannheim“, erklärt Kreisvorsitzender Wolfgang Katzmarek.

 

Entsetzt zeigte sich Wolfgang Katzmarek über die Pläne der Wiedereinführung von Studiengebühren, zunächst für ausländische Studenten, durch die grüne Ministerin Bauer. Dies ist der nächste Schlag gegen das sozialdemokratische Bildungserbe. Eine 180 Grad Wende der Grünen ist das und wird von uns abgelehnt.

 

Die SPD fordert:

Keine Kürzung bei Kinder – Jugend – Bildung und – keine Studiengebühren!

 

 

       

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