1906 schlossen Sozialdemokraten und Gewerkschaften in Mannheim das sogenannte „Mannheimer Abkommen.“
1906 schlossen Sozialdemokraten und Gewerkschaften in Mannheim das sogenannte „Mannheimer Abkommen.“
Die SPD gab darin ihren Anspruch auf, gegenüber den Gewerkschaften eine politische Vormachtstellung zu besitzen. 105 Jahre später knüpfte die SPD an diese Tradition an, als sie sich am Dienstag mit Gewerkschaftern und Betriebsräten in Mannheim traf.
Im Mittelpunkt stand die "Mannheimer Erklärung" der SPD, die zentrale wirtschafts- und sozialpolitische Fragen behandelte. Denn es ist einfach ungerecht, dass Vollzeit arbeitende Menschen auf Hartz IV angewiesen sind. Unternehmen müssen ihren Mitarbeiter durch Lohnerhöhungen den gerechten Anteil an den von ihnen erarbeiteten Gewinnen geben. Unternehmen, die Dumpinglöhne zahlen und auf den Staat bauen, der diese Löhne aufstockt, handeln höchst unverantwortlich. Daher unterstütze ich die Forderung nach einem bundesweiten Mindestlohn.