Daniel Born: „Grün-Schwarz muss die außerbetriebliche Ausbildung junger Menschen fördern“

Veröffentlicht am 01.07.2020 in Landespolitik

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, äußert sich zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten wie folgt:

„Die steigenden Arbeitslosenzahlen führen uns eindringlich vor Augen, wie schwierig die momentane Lage für Unternehmen und Beschäftigte in Baden-Württemberg ist. Die Bundesregierung unternimmt alles, um in dieser schwierigen Phase Beschäftigung zu sichern sowie junge Menschen und Ausbildungsbetriebe zu unterstützen. Ein Segen hierfür ist der erleichterte Zugang zu Kurzarbeit und die neue Ausbildungsprämie.“

„Jetzt muss auch das Land seine Hausaufgaben erledigen und beispielsweise die außerbetriebliche Ausbildung jener jungen Menschen fördern, die sonst in der jetzigen Situation keine Chance auf einen regulären Ausbildungsplatz haben. Und es muss gewährleistet werden, dass die Berufsberatung auch unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann. Die Wirtschaftsministerin und die gesamte grün-schwarze Landesregierung müssen alles daransetzen, damit junge Menschen in der Coronakrise nicht auf der Strecke bleiben. Schließlich sind auch die Unternehmen darauf angewiesen, künftig genug Fachkräfte zu haben. Deshalb sehe ich auch sie in der Verantwortung: Wer jetzt, in zugegebenermaßen schwierigen Zeiten, Personal abbaut und sich bei der Ausbildung zurückzuzieht, kann dann nicht in besseren Zeiten wieder über Fachkräftemangel klagen.“

 

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