Jonas Weber: „Der Staat muss sich den Betroffenen annehmen“

Veröffentlicht am 01.07.2020 in Landespolitik

Der Strafvollzugsbeauftragte der SPD im Landtag, Jonas Weber, zeigt sich erfreut darüber, dass Opfern von Anschlägen in Baden-Württemberg von nun an ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung steht:

„Die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für den Opferschutz war längst überfällig. Unsere Fraktion drängt schon lange darauf, Opfer und Hinterbliebene von Terroranschlägen und Amokläufen besser zu unterstützen. In derart schrecklichen Ausnahmesituationen, die sich keiner von uns ausmalen kann und will, dürfen sich die Menschen nicht alleine gelassen fühlen. Hier sind wir als Staat in der Pflicht, uns den Betroffenen anzunehmen. Umso mehr freut mich die heutige Bekanntgabe von Minister Guido Wolf. Ich wünsche Dr. Uwe Schlosser und seinen Mitarbeitern alles Gute. Die Einrichtung ist ein Meilenstein für das Land, da sie den Opferschutz fest verankert und ihm ein Gesicht gibt.“

Schon im Jahr 2018 hat der Untersuchungsausschuss NSU II in seinen Handlungsempfehlungen die Einrichtung eines zentralen Opferbeauftragten gefordert. Im Doppelhaushalt 2020/21 wurden, auch auf Betreiben der SPD, endlich Mittel dafür eingestellt.

 

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden

Jetzt folgen