Grüne und SPD: FSJplus ist gut für junge Menschen und ein Beitrag zur Gewinnung von Fachkräften
Die Landtagsfraktionen von Grünen und SPD wollen die besondere Form „FSJplus“ des Freiwilligen Soziales Jahres beim Diakonischen Werk Württemberg weiter ermöglichen und haben deshalb für die Jahre 2015 und 2016 knapp 500.000 Euro über das SPD-geführte Sozialministerium zur Verfügung gestellt, erklärten die Sozialexperten der Fraktionen, Thomas Poreski (Grüne) und Rainer Hinderer (SPD). Sie versprechen sich davon positive Effekte für junge Menschen und den Arbeitsmarkt.
Thomas Poreski: „Für viele junge Menschen, bietet das FSJplus eine wertvolle Chance, ihre Schulbildung zu verbessern und gleichzeitig ins Berufsleben einzusteigen. Durch Kombination von FSJ und Schulbesuch können sie mit dem FSJplus ihren Weg in den Arbeitsmarkt finden. Die Kombination aus Berufspraxis und Realschulabschluss ist für viele genau der richtige Weg.“
Der SPD-Abgeordnete Rainer Hinderer sagte: „Die Fachkräftegewinnung ist im Bereich der Sozialwirtschaft eine der aktuell größten Herausforderungen. In vielen Bereichen, z.B. in der Pflege, besteht heute schon ein Fachkräftemangel.“ Über das freiwillige soziale Jahr bekämen junge Menschen wertvolle Einblicke und fänden oft Gefallen an sozialen Berufen. „Wenn der Erwerb sozialer Kompetenzen dann auch noch mit dem Erwerb eines Realschulabschlusses verbunden wird, dann ist das doppelt wertvoll. Deswegen war es für uns klar, dass dieses Projekt weitergeführt werden muss,“ so Hinderer.