Dr. Stefan Fulst-Blei: „Lernfabriken 4.0 müssen dauerhaft auf dem neusten Stand der Technik gehalten werden“

Veröffentlicht am 01.06.2018 in Pressemitteilungen

SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei zeigt sich erfreut über die geplante Einrichtung von weiteren Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen. „Die Lernfabriken 4.0. sind ein absolutes Erfolgsmodells, weil sie die schulische Ausbildung und den Berufsalltag in den hochtechnologisierten Betrieben noch besser miteinander verknüpfen“, so Fulst-Blei.

Die Lernfabriken 4.0 waren auf Initiative der ehemaligen SPD-Minister Dr. Nils Schmid (Finanzen und Wirtschaft) und Andreas Stoch (Kultus, Jugend und Sport) in der letzten Legislatur an den Start gegangen. Damals wurden für 16 Standorte 6,8 Millionen Euro bereitgestellt, weshalb Fulst-Blei nun kritisch nachfragt: „Plant Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eine Sparversion?“ Denn wie viele neue Standorte mit den nun vorgesehenen 4 Millionen Euro eingerichtet werden sollen, bleibt erst einmal unklar. „Es reicht nicht, nur einmal Geld in die Hand zu nehmen um die Lernfabriken 4.0 einzurichten – sie müssen dann auch dauerhaft auf dem neusten Stand der Technik gehalten werden“, mahnt Fulst-Blei und fordert nach Ende der Pilotphase nun ein nachhaltiges Finanzierungskonzept, das auch Folgekosten für die bestehenden und neuen Standorte abbildet. Vor allem in der Aufbau- und Anfangsphase sei der Aufwand der Lehrkräfte, die die Lernfabriken 4.0 betreuen, enorm. Auch später reiße der Fortbildungsbedarf nicht ab. „Damit die Lernfabriken 4.0 nicht verwaisen, muss es für die pädagogische Arbeit und Wartung auch Anrechnungsstunden geben“, fordert der SPD-Bildungsexperte. Die Erfahrungswerte der bestehenden 16 Standorte sollten daher unbedingt in das Konzept zum Ausbau der Lernfabriken 4.0. einfließen.

 

 

       

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