Dr. Stefan Fulst-Blei: „Unterrichtsausfall an Schulen droht die Bemühungen des Ausbildungsbündnisses zu konterkarieren“

Veröffentlicht am 16.05.2018 in Pressemitteilungen

SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei begrüßt die Intention des neuen Landeskonzepts für Berufliche Orientierung. Mit der Einführung des Fachs „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ habe der ehemalige Kultusminister Andreas Stoch dem Thema in der letzten Legislatur bereits den höchsten Stellenwert eingeräumt und es fest im Schulalltag verankert. „Dass bei der Ausgestaltung des neuen Fachs sowie anderer Aktivitäten zur besseren beruflichen Orientierung nun alle wichtigen Partner weiter an einem Strang ziehen, ist Bedingung für ein nachhaltiges Gelingen“, befürwortet der SPD-Bildungs- und Wirtschaftsexperte den Vorstoß des Ausbildungsbündnisses. Junge Menschen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und zu beraten, könne nur an Schulen funktionieren, die nicht schon mit der Erteilung des Pflichtunterrichts völlig überlastet sind. Deshalb mahnt Fulst-Blei eine bessere Ausstattung mit Lehrkräften an: „Der Unterrichtsausfall an beruflichen Schulen ist seit dem letzten Schuljahr um 20 Prozent gestiegen und droht die Bemühungen des Ausbildungsbündnisses zu konterkarieren“, betont der SPD-Fraktionsvize. Es gehe nicht nur darum, die Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung zu gewinnen, sondern sie auch bis zum erfolgreichen Abschluss zu halten. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Fulst-Blei die Aufnahme von mehr Ausbildungsverhältnissen bei jungen Geflüchteten als erfreuliche Nachricht, mahnt aber auch hier den bedarfsgerechten Ausbau der Strukturen für die Sprachförderung in Vorbereitung auf und während der Ausbildung an.

 

 

       

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