Es wird viel Zeit vergehen, in denen der Tanker Bildungscloud mit Eisenmann am Steuer ohne Koordinaten herumschippert

Veröffentlicht am 12.04.2019 in Landtagsfraktion

Der bildungspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Dr. Stefan Fulst-Blei begrüßt den Neustart für die Bildungsplattform, hat aber seine Befürchtungen, was Zeitpläne und Meilensteine betrifft:

„Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann drückt den Reset-Button, aber ihr System fährt zu langsam hoch. Ein Jahr hat es seit dem Projektstopp von ella nun gedauert, bis sie heute (11. April 2019) dem Bildungsausschuss endlich mal einen Ansatz für das weitere Vorgehen präsentieren konnte. An hehren Zielen mangelte es in ihrer Vorstellung dabei keineswegs. Aber weiterhin kann Eisenmann keine konkreten Meilensteine und neue Anforderungen benennen. Mögliche Lösungen will sie auch erst nach den Sommerferien häppchenweise vorstellen und nach den Kosten fragt man vergeblich. Also werden weitere fünf Monate vergehen, in denen der Tanker Bildungscloud mit Ministerin Eisenmann am Steuer ohne Koordinaten herumschippert. Eins ist klar: Ab jetzt gibt es wirklich keine Ausreden mehr! Hatte die Kultusministerin direkt nach Amtsübernahme 2016 das Projekt Bildungsplattform zunächst auf Eis gelegt, um dann im weiteren Verlauf an der Umsetzung kläglich zu scheitern, muss jetzt - vor allem mit Blick auf die Schulen - der zweite Anlauf sitzen. Gern kann sie auch weiterhin die Verantwortung in Bezug auf das Scheitern der Bildungsplattform ella abstreiten. Für den Neustart wird das nicht mehr möglich sein. Da wird sie jetzt unter Dauerbeobachtung stehen.“

 

 

       

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