Hinderer: Ohne Änderungen drohen die Ergebnisse zur sektorenübergreifenden Versorgung in der Schublade zu verschwinden.

Veröffentlicht am 17.07.2018 in Landtagsfraktion

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Hinderer, sieht aufgrund der Ergebnisse des Modellprojekts dringenden Handlungsbedarf auf der Bundesebene: „Es ist gut, dass die große Koalition in Berlin nun eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum Thema sektorenübergreifende Versorgung eingesetzt hat und Vorschläge zur Gesetzgebung zu den Themen Bedarfsplanung, Zulassung, Honorierung, Kooperation der Gesundheitsberufe und Qualitätssicherung unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung der Telemedizin erarbeitet. Ohne Änderungen im Bund drohen die Ergebnisse aus Baden-Württemberg wieder in der Schublade zu verschwinden.“ Die Handlungsempfehlungen aus dem Modellprojekt müssten in diese Arbeiten einfließen. Hinderer bedauert, dass Baden-Württemberg bisher noch nicht auf der Liste der teilnehmenden Länder der Arbeitsgruppe steht.

 

 

       

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