Die SPD-Landtagsfraktion hat sehr zufrieden auf die heute von Innenminister Reinhold Gall (SPD) vorgestellten Pläne zu den regionalen Zuständigkeiten bei der Polizei reagiert. „Die heute vorgestellte Verteilung der Präsidien und Dienststellen ist sehr ausgewogen“, so Nikolaos Sakellariou, Polizeiexperte der Fraktion. Die neue Polizeistruktur bringe die Polizei zu den Bürgern. Sakellariou: „Dort, wo der Bürger die Polizei wahrnimmt – und das ist der uniformierte Beamte vor Ort – wird die Situation besser“. Durch die neuen Zuständigkeiten und Zuschnitte und die Verteilung der Ressourcen von oben nach unten werde die Zukunftsfähigkeit der Polizei gesichert, die in den nächsten Jahren mit einer Pensionierungswelle zu rechnen habe. Zufrieden reagiert ebenfalls der Mannheimer Abgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei: "Die Reform ist auch für unsere Region ausgewogen: Sitz des Polizeipräsidiums und des Kriminalkommissariats in Mannheim, die Kriminalpolizeidirektion in Heidelberg. Wichtig ist vor allem, dass alle Polizeireviere und Polizeiposten im Land und damit auch in Mannheim erhalten blieben." Die Zuständigkeit des Polizeipräsidium Mannheim/Heidelberg umfasst die beiden Großstädte sowie den Rhein-Neckar-Kreis mit 17 Polizeirevieren, 28 Polizeiposten und drei Autobahnpolizeirevieren mit insgesamt 2.670 Beamten.
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