Für Mannheim im Landtag

Dr. Stefan Fulst-Blei

16.09.2022 in Pressemitteilungen

Mangelnde Basiskompetenzen bei Grün-Schwarz

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, fordert nach Bekanntwerden der Ergebnisse von VERA 8 endlich einen stärkeren Einsatz der Landesregierung für die Schüler*innen und Lehrkräfte im Land:

15.09.2022 in Landtagsfraktion

Krisen brauchen den Krisenmodus: SPD fordert eine Reihe gezielter Programme des Landes ein

Ergebnisse der Konstanzer Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion: Maßnahmenkatalog zu Entlastungen, Fachkräftemangel, Corona
Andreas Stoch: „Wer sich jetzt nicht bewegt, kann Baden-Württemberg nicht durch die Krise führen“

Auf ihrer dreitägigen Klausur in Konstanz haben die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion eine Reihe notwendiger Forderungen formuliert. „Wir erleben sehr schwierige Zeiten, und wir werden sie nur gemeinsam meistern“, so SPD-Fraktionschef Andreas Stoch: „Das bedeutet, dass auch Baden-Württemberg endlich in den Krisenmodus wechseln muss. Niemand wird diese Landesregierung durch die Krise tragen. Sie muss selbst in die Gänge kommen.“
Die SPD fordert das Land auf, im kommenden Doppelhaushalt mindestens 1,4 Milliarden Euro zusätzlich für Entlastungen, Bildung und Energiewende bereitzustellen. Andreas Stoch: „Die Landesregierung hat viel Geld zur Verfügung, gerade als Vorsorge für Krisenzeiten. Wann, wenn nicht jetzt, herrschen Krisenzeiten? Wann, wenn nicht jetzt, wird das Geld gebraucht?“
In den Krisenmodus schalten muss das Land auch beim Gewinn von Fachkräften: „Nur massive Anstrengungen können einen Kollaps in wenigen Jahren verhindern“, so Andreas Stoch: „Und weil es Baden-Württemberg besonders trifft, braucht unser Land jetzt auch besondere Programme. Auch hier muss die Landesregierung loslegen.“
Stochs Fazit: „Wir erleben in Berlin eine Bundesregierung, die Kraftakte unternimmt, um auf diese außerordentliche Krise angemessen zu reagieren. Umso verstörender wirkt die Tatenlosigkeit der grün-konservativen Landesregierung. Auch Winfried Kretschmann und seine Minister müssen endlich reagieren, endlich regieren. Wer sich jetzt nicht bewegt, kann Baden-Württemberg nicht durch die Krise führen.“

09.09.2022 in Pressemitteilungen

Stefan Fulst-Blei: „Mickriger Stellenaufbau ist ein ganz schlechter Witz auf Kosten unserer Kinder“

„Der Druck auf die Schulen wird im kommenden Schuljahr weiter steigen“, sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zur Pressekonferenz des Philologenverbands Baden-Württemberg: „Lehrkräftemangel, massiver Unterrichtsausfall und eine schon zu Beginn des Schuljahres aufgebrauchte Reserve für Krankheitsvertretungen werden auch dieses Jahr zu erheblichen Belastungen in allen Schularten führen. Wie unter solchen Bedingungen auch noch Lernlücken aus der Pandemie geschlossen werden sollen, ist mir ein Rätsel. Die Landesregierung hat über Jahre versäumt, was wir von der SPD wieder und wieder gefordert haben: Krankheitsvertretungsreserven entsprechend ausbauen und mehr multiprofessionelle Teams an unseren Schulen etablieren.“

07.09.2022 in Pressemitteilungen

Dr. Stefan Fulst-Blei: „Berufliche Ausbildung und Studium müssen endlich als gleichwertig anerkannt werden!“

Wie vom BLV, der HWK Stuttgart und der IHK Stuttgart auf der heutigen Pressekonferenz vorgetragen, sieht auch der bildungspolitische Sprecher und Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, die berufliche Orientierung als wichtige Aufgabe für die Schulen an: „Wir begrüßen ausdrücklich den Vorschlag zur Einrichtung eines landesweiten runden Tischs zur Berufsorientierung, bei dem gemeinsam konkrete Konzepte erarbeitet werden können. Bei diesem würden wir auch ausdrücklich für unsere aktuelle Gesetzesinitiative werben, Gymnasien als Bildungsziel neben der Studienfähigkeit auch verbindlich die Vorbereitung zur beruflichen Ausbildung vorzugeben. Wir müssen die berufliche Orientierung an allen Schulen nachhaltig stärken. Leider hat es die Landesregierung in den vergangenen Jahren versäumt, die Berufsorientierung an den Schulen zu gewährleisten. Vor allem während der Corona-Pandemie konnten zudem Praktika und Kooperationen nur eingeschränkt oder überhaupt nicht stattfinden. In der Folge scheint es bei vielen jungen Menschen Unsicherheiten zu geben, wie es für sie nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Und die Landesregierung lässt großen Ankündigungen bisher leider nur kleine Taten folgen. Echter Handlungswille sieht jedenfalls anders aus.“ Deshalb hat die SPD-Landtagsfraktion einen Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes eingebracht.

07.09.2022 in Pressemitteilungen

4500 Stellen gefordert, 700 bekommen: Ist das oberste Priorität für die Bildung?

Stefan Fulst-Blei: „Frau Schoppers schlechter Witz: Statt 4500 Stellen in der Bildung nur 700“
Katrin Steinhülb-Joos: „Die Bemühungen der Landesregierung kann man nur unzureichend nennen“

Mit Verständnis reagiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, auf die in der heutigen Pressekonferenz gestellten Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW: „Und täglich grüßt das Murmeltier. Ein neues Schuljahr beginnt, und schon jetzt ist klar, dass aufgrund des Lehrkräftemangels schulartübergreifend ein massiver Unterrichtsausfall droht. Jetzt rächt sich, dass die Landesregierung nicht schon in den vergangenen Jahren mehr Stellen geschaffen und die Krankheitsvertretungsreserve den Anforderungen entsprechend ausgebaut hat – so wie wir es immer wieder gefordert haben. Wenn schon zum Schulstart zahlreiche Stellen unbesetzt bleiben und die Krankheitsvertretungsreserve aufgebraucht ist, zeigt das die Not an den Schulen. Leidtragende sind nicht nur die Lehrkräfte selbst, die auch dieses Jahr wieder an ihrer Belastungsgrenze und darüber hinaus in Anspruch genommen werden, sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die immer noch mit Lernrückständen in Folge der Corona-Pandemie zu kämpfen haben. Die grün-schwarze Landesregierung muss die Alarmsignale aus den Schulen endlich ernst nehmen, denn die Herausforderungen für das kommende Schuljahr sind enorm.“