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„Die Zahlen sind weiterhin besorgniserregend“, so der Bildungsexperte der SPD-Fraktion Stefan Fulst-Blei. „Schulen sind Orte des Lernens, der Begegnung und der persönlichen Entwicklung. Gewalt darf an keinem Ort Platz haben, erst recht nicht dort, wo junge Menschen ihre Zukunft gestalten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss Grün-Schwarz endlich für flächendeckende präventive Unterstützung in Form von Schulsozialarbeit und Schulpsychologie sorgen. Diese Fachkräfte stärken das soziale Miteinander, erkennen frühzeitig Konflikte und helfen, Eskalationen zu vermeiden. Investitionen in diese Bereiche sind Investitionen in eine sichere und förderliche Lernumgebung. Minimodellversuche helfen hier nicht weiter. Bildung kann nämlich nur dort gelingen, wo sich alle Beteiligten sicher, respektiert und unter-stützt fühlen.“
Im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern
Ergänzend zu seinen Besuchen bei Veranstaltungen und Vereinen besucht der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD) regelmäßig die Vororte des Mannheimer Norden, um mit den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil ins Gespräch zu kommen.
Im Mai besucht er mit seinem mobilen Fahrradinfostand die Wochenmärkte der Stadtteile Gartenstadt (09.05 von 10-11 Uhr), Sandhofen (09.05.2025 von 11:30-12:30 Uhr) und Wallstadt (15.05.2025 von 10-11 Uhr), um sich direkt über Anliegen und Ideen auszutauschen.
Am 15.05.2025 wird er Hausbesuche auf der Vogelstang und am 16.05.2025 Hausbesuche auf dem Waldhof machen. Mit dabei werden Stadträte sowie Bezirksbeiräte aus dem Stadtteil sein. „Der persönliche Austausch mit den Menschen vor Ort ist mir wichtig. Es ist wichtig zu wissen, welche Themen die Stadtteile bewegen, wo es Herausforderungen gibt und wie ich unterstützen kann“, so Fulst-Blei.
„Wenn die Fachleute selbst schon den Begriff ,alarmierend‘ verwenden müssen, haben wir ein echtes Problem“, sagt Dr. Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Schulabsentismus-Umfrage des Berufsschullehrerverbands: „Immer mehr Lehrkräfte berichten über einen Anstieg von Schülerinnen und Schülern, die nicht mehr regelmäßig die Schule besuchen. Und dennoch verweigert sich die grün-schwarze Landesregierung nach allen Kräften, endlich Verantwortung zu übernehmen und Maßnahmen gegen Schulabsentismus zu ergreifen."
Unter dieser Leitfrage hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei den ehemaligen Hamburger Bildungssenator Ties Rabe nach Mannheim ins digitale TUMO-Lernzentrum eingeladen. Ties Rabe war selbst als Lehrer tätig bevor er 2011 das Hamburger Kultusministerium übernahm – er kennt den Schulbetrieb sehr gut von beiden Seiten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil seine Frau langjährige Leiterin einer Grundschule in Schleswig-Holstein war. So hörte er abends am Küchentisch von den Problemen aus der Praxis – vielleicht einer der Gründe, warum sein Politikstil immer lösungsorientiert war, auch über Parteigrenzen hinweg. Ein wichtiger Baustein für die weitreichenden Reformen in der Hamburger Bildungspolitik war der sogenannte „Schulfrieden“, zu dem sich alle Parteien im Senat bekannten. Ein ähnliches Unterfangen scheiterte letztes Jahr in Baden-Württemberg. Wichtige Reformschritte blieben aus.
„Grundsätzlich wäre es besser, wenn die Kultusministerin Dinge erst ausarbeitet, bevor sie sie ankündigt. Aber an sich ist ihr Vorhaben richtig: Handynutzung und daraus resultierende negative Folgen spielen an den Schulen eine immer größere Rolle und darauf müssen wir eingehen. Wichtig ist jetzt vor allem die frühzeitige Einbindung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften – nur so kann die Akzeptanz von zukünftigen Regelungen gewährleistet werden.“