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Dr. Stefan Fulst-Blei: „Dass ein grün-schwarzes Prestigeprojekt an juristischem Leichtsinn und mangelhaftem Projektmanagement scheitert, ist mehr als bedenklich“
SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei begrüßt die Intention des neuen Landeskonzepts für Berufliche Orientierung. Mit der Einführung des Fachs „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ habe der ehemalige Kultusminister Andreas Stoch dem Thema in der letzten Legislatur bereits den höchsten Stellenwert eingeräumt und es fest im Schulalltag verankert. „Dass bei der Ausgestaltung des neuen Fachs sowie anderer Aktivitäten zur besseren beruflichen Orientierung nun alle wichtigen Partner weiter an einem Strang ziehen, ist Bedingung für ein nachhaltiges Gelingen“, befürwortet der SPD-Bildungs- und Wirtschaftsexperte den Vorstoß des Ausbildungsbündnisses. Junge Menschen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und zu beraten, könne nur an Schulen funktionieren, die nicht schon mit der Erteilung des Pflichtunterrichts völlig überlastet sind. Deshalb mahnt Fulst-Blei eine bessere Ausstattung mit Lehrkräften an: „Der Unterrichtsausfall an beruflichen Schulen ist seit dem letzten Schuljahr um 20 Prozent gestiegen und droht die Bemühungen des Ausbildungsbündnisses zu konterkarieren“, betont der SPD-Fraktionsvize. Es gehe nicht nur darum, die Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung zu gewinnen, sondern sie auch bis zum erfolgreichen Abschluss zu halten. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Fulst-Blei die Aufnahme von mehr Ausbildungsverhältnissen bei jungen Geflüchteten als erfreuliche Nachricht, mahnt aber auch hier den bedarfsgerechten Ausbau der Strukturen für die Sprachförderung in Vorbereitung auf und während der Ausbildung an.
Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt es, dass nach der Beschwerde von zwei Studierenden nun durch den Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg geklärt werden muss, ob die Erhebung von internationalen Studiengebühren mit der Landesverfassung vereinbar ist. „Wir hielten die Gebühren von Anfang an für falsch, ungerecht und schädlich für die Internationalisierung an unseren Hochschulen. Aber eben auch für diskriminierend und sozial selektierend“, so die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Gabi Rolland. Die Beschwerden stuft sie als politisch geboten und rechtlich stichhaltig ein. Rolland verweist dabei auf den Wortlaut von Art. 11 Abs. 1 der Landesverfassung Baden-Württemberg: „Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung.“
Kaum stand Stefan Fulst-Blei mit seinem mobilen Fahrrad-Infostand im Vogelstangcenter bereit, kamen schon die ersten Bürger mit ihren zahlreichen Anliegen. Auch wenn das Schlichten von Nachbarschaftsstreitigkeiten nicht zum Aufgabenbereich des Landtagsabgeordneten zählt, nahm er sich dennoch die Zeit, um sich das Geschehene anzuhören.
Mit seinem mobilen Fahrrad-Infostand stand der Mannheimer Abgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei auf dem Rathausplatz in Wallstadt gemeinsam mit Stadträtin Dr. Claudia Schöning-Kalender zum Bürgergespräch zur Verfügung.